Eine kurze Unternehmensgeschichte

Die Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH Siegen (KSG) ist das kommunale Wohnungsunternehmen im Kreis Siegen-Wittgeistein. 1949 gegründet blickt die Gesellschaft auf eine 70-jährige erfolgreiche Geschichte zurück.

"Unter Führung des Kreises Siegen fanden sich die Ämter Burbach, Eiserfeld, Ferndorf, Freudenberg, Keppel, Netphen, Weidenau, Wilnsdorf und Hilchenbach zusammen und gründeten aus ihrer Verantwortung für die Versorgung der Bevölkerung mit Wohnraum am 5. August 1949 die Kreiswohnungsbau- und Siedlungsgesellschaft mbH Siegen (KSG) als gemeinnütziges Wohnungsunternehmen..." - so beschreibt die Festschrift zum 50-jährigen Bestehen des Unternehmens die Gründung der Gesellschaft.

Gegenstand des Unternehmens war zunächst der Bau und die Betreuung von Kleinwohnungen (in Kleinsiedlungen, Volkswohnungsbauten, Eigenheimen und Mietwohnungen) im eigenen Namen. Die KSG wurde mit Wirkung vom 17.11.1949 als gemeinnütziges Wohnungsunternehmen anerkannt: Sie verhält sich noch heute - trotz des Wegfalles des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes - gemeinnützig, weil die Gesellschafter dies im Gesellschaftsvertrag festgeschrieben haben.

In den ersten Jahren nach der Gründung betreute das Unternehmen überwiegend Bauherren bei der Errichtung von Gebäuden. Anfang der 50iger Jahre begann es mit eigenem Mietwohnungsbau, der in den 60iger Jahren Hauptzweck und Hauptbetätigungsfeld wurde. Die Gesellschaft hat in den ersten 50 Jahren ihres Bestehens den Bau von insgesamt 8.772 Wohneinheiten in 3.458 Gebäude betreut, das entspricht etwa dem Wohnraum von insgesamt 21.930 Einwohnern des Kreises Siegen-Wittgenstein.

Heute gehören der KSG rund 1.692 Mietwohnungen mit rund 112.000 m² Wohnfläche.

Schon mit dem Rückgang des Nachkriegsbaubooms hat sich die KSG anderen Betätigungsfeldern zugewandt. Die vorhandene Kernkompetenz nutzte sie ab 1972 dazu, den Dienstleistungsbereich Betreuung fremder Mietwohnungen und Verwaltung von Wohnungseigentum aufzubauen. Die Entwicklungsmöglichkeiten waren allerdings durch die Fesseln des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes noch stark eingeschränkt. Fremdverwaltungen durften nur in der Größenordnung von rund 10% des eigenen Bestandes betrieben werden. Noch 1990 verwaltete das Unternehmen deshalb "nur" rund 160 Wohnungen.

Inzwischen ist der verwaltete Bestand auf rund 1.900 Wohnungen - vorwiegend Eigentumswohnungen in über 70 Eigentümergemeinschaften - gewachsen. Damit werden heute rund 3.600 Wohneinheiten bewirtschaftet und verwaltet.

Unsere Maxime ist: Wir wenden bei der Verwaltung fremder Wohnungen mindestens die Sorgfalt an, die wir bei unseren eigenen Wohnungen walten lassen.

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